Die Blogthek ist umgezogen

Liebe Leserinnen und Leser: Seit Kurzem ist die Blogthek unter http://blog.digithek.ch/ zu finden. Bitte abonniert den neuen RSS Feed oder tragt euch im Feedburner-Formular rechts unten mit eurer E-Mail-Adresse ein. Ihr erhaltet dann jeweils eine E-Mail bei jedem neuen Blog-Beitrag.

Der erste längere Artikel mit dem Titel "Social Media und Schulmediotheken" ist als Skript zum Social Media-Workshop an der ADB-Tagung vom 14.6.2013 zum Thema "Die Schulmediothek der Zukunft" an der TBZ Zürich entstanden. Ueber Ergänzungen, Kritik sowie Meinungen zum neuen Blog-Layout freue ich mich (bitte die Kommentarfunktion im neuen Blog benutzen).

Zudem ist der Digithek-Blog neu auch auf Google+ zu finden. Ihr könnt ihm dort folgen, Beiträge plussen und kommentieren.

 

 

Embedded librarian

Die OPL-Checkliste Nr. 38 behandelt das Thema "Embedded Librarian" (via Service für One-Person Libraries):

"Bibliotheken sind zur Zeit einem extremen Wandel ausgesetzt. Internet und neue Medien bieten eine große Konkurrenz – insbesondere kleine Bibliotheken kämpfen mittlerweile oft um ihre Existenzberechtigung. Sie und ihre Mitarbeiter/innen müssen sich bewusst neu innerhalb ihrer Kundengruppe bzw. innerhalb der Trägerorganisation positionieren. Eine Form einer solchen Positionierung ist das “Embedded Librarianship”, das von Anne Jacobs, Düsseldorf hier vorgestellt wird."

Was die NSA so alles überwacht

Der US-Geheimdienst NSA überwacht weltweit eine Reihe von vielgenutzten Diensten. Darüber berichten u.a. Zeit, Spiegel, Guardian und New York Times. Ueberwacht wird mit diesem Programm namens PRISM laut NZZ (via Infobib, Basic Thinking und GoogleWatchBlog):

  • Microsoft seit 2007
  • Yahoo seit 2008
  • Google seit 2009
  • Facebook seit 2009
  • PalTalk seit 2009
  • Youtube seit 2010
  • Skype seit 2011
  • AOL seit 2011
  • Apple seit 2012

 

Webseiten katalogisieren

Social Media Discovery (SMD) erlaubt das Katalogisieren von Webseiten direkt im Browser (via Inetbib):

"SMD ist ein von GreenData <http://www.greendata.com> entwickeltes innovatives Werkzeug, welches Ihnen das bequeme und schnelle Katalogisieren von Webseiten direkt im Browser erlaubt. Einige Beispiele dafür sind Tweets, Videos aus YouTube, Blogeinträge, Bilder aus Flickr oder Inhalte aus jeder anderen Quelle im Internet.

Mittels einer Browser-Erweiterung werden die Metadaten einer Webseite von SMD direkt durch das automatische Ausfüllen eines Formulars erfasst. SMD erlaubt es dem Benutzer je nach den eigenen oder den institutionellen Anforderungen, bereits eingesetzte Daten des Formulars zu ändern oder neue Felder hinzuzufügen."

 

Angesagte Google-Suchanfragen

Bei Google kann man sich angesagte Suchanfragen für verschiedene Länder anzeigen lassen. Momentan z.B. für Deutschland, das Vereinigte Königreich, die Vereinigten Staaten, Australien und einige weitere Länder.

Mehr dazu im Google-Produkte-Blog unter dem Titel "Die angesagtesten Suchanfragen in Deutschland".

Okay Google

Matthias Schüssler schreibt im Tagi vom 3.6.2013 unter dem Titel "Google antwortet, bevor Sie fragen" über automatische Spracherkennung in der Google-Suche:

"Bisher muss man, um über den Chrome-Browser eine Frage zu stellen oder mündlich eine Suche zu starten, auf ein Mikrofonsymbol klicken. Eine neue Funktion namens «Hotwording» soll künftig sogar den Mausklick überflüssig machen. Der Browser hört kontinuierlich auf seinen Benutzer. Damit er weiss, wann er in Aktion treten soll, leitet man die Frage einfach mit «Okay Google» ein.

Ähnlich funktioniert das bei Googles futuristischer Cyberbrille namens «Glass». Der in einem Brillengestell eingebaute Miniaturcomputer reagiert auf das Kommando «Okay Glass» und projiziert Antworten über ein Glasprisma ins ­Gesichtsfeld des Benutzers. Über einen Knochenleitungslautsprecher im Bügel der Brille können Informationen auch akustisch abgegeben werden. Der Benutzer muss nicht einmal das Smartphone zücken, um mit Informationen beliefert zu werden. «Google Glass» ist im Moment als Vorserienmodell für Entwickler erhältlich. Die Brille soll 2014 in den Handel kommen.

Google auf dem Weg von der Suchmaschine zum Gesprächspartner mit menschlichen Zügen, der bei der Lebensbewältigung hilft? Das zumindest ist die Vision dahinter. «Google Now» ist eine App, die als persönlicher Assistent fungiert. Diese Anwendung wurde vor einem Jahr für ­Googles mobiles Betriebssystem Android vorgestellt – und seit einem Monat ist sie nun auch für iOS erhältlich."

 

 

eBooks vs. Books

Auf Inetbib werden momentan Vor- und Nachteile von eBooks diskutiert. Wissenschaftliches Lesen mit Annotationen etc. funktioniert laut zwei Studien mit gedruckten Büchern offenbar besser (via Inetbib vom 3.6.2013):

"Ihre Aussage "Mit Printausgaben lässt sich übrigens viel besser arbeiten." können wir sehr deutlich durch unsere Ebook-Studie [1] und [2] aus dem Jahr 2010 bestätigen. Insbesondere "wissenschaftliches Lesen", was Annotationen und Highlighting einschließt, wurde von den 2010 verfügbaren Ebook-Reader Lösungen schlecht bis gar nicht unterstützt. Ich befürchte das hat sich bis heute nicht merklich verbessert.

Das Lesen von belletristischen Werken funktioniert aber sehr gut. Das kann man ja jeden Tag im Zug besichtigen.

Schöne Grüße,
Philipp Mayr

[1] Koch, U., Schomisch, S., Shen, W., Zens, M., & Mayr, P. (2010). eBooks für Fachwissenschaftler. Ein Testbericht zu aktuellen E-Readern. 5. Konferenz der Zentralbibliothek im Forschungszentrum Jülich (WissKom 2010). Jülich: ZB Jülich. Retrieved from http://www.ib.hu-berlin.de/~mayr/arbeiten/wisskom2010-koch-etal.pdf

[2] Schomisch, S., Zens, M., & Mayr, P. (2013). Are e-readers suitable tools for scholarly work? Online Information Review, 37(3). Retrieved from http://arxiv.org/abs/1205.1227"

Verlage auf Facebook

In Zusammenarbeit mit dem  Institut für Kreativwirtschaft der Hochschule der Medien findet sich auf meier-meint.de ein Ranking der Top 100 der Buchverlags-Fanpages auf Facebook (via Ich mach was mit Büchern auf Facebook).

Generationenkonflikt

Unter dem Titel "Digital Humanities als Generationenkonflikt" macht sich Michael Schmalenstroer in seinem Blog Schmalenstroer.net Gedanken darüber, weshalb Web 2.0 in den Wissenschaftskultur (noch) einen schweren Stand hat. U.a. zitiert er Philipp Nordmeyer mit folgender Aussage:

"Es besteht keine wissenschaftliche Notwendigkeit zu bloggen, aber sehr wohl in klassischen Formaten zu veröffentlichen. Sie sind eine Grundbedingung für wissenschaftliches Ansehen und ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis. Die meisten erfahreneren Kollegen haben stabile Netzwerke, die jedoch bis auf E-Mails offline funktionieren. Auf Tagungen tauschen sie Informationen aus, ihre Texte sind in Buchform zu finden und was von den Studenten zu lernen ist, bestimmen sie."

Suche im Internet als Schulfach

Chip Online berichtet unter dem Titel "Google: Suche als Unterrichtsfach" über ein neues Klicksafe-Lehrmittel mit dem Titel "Wie finde ich was ich suche? Suchmaschinen kompetent nutzen", das von Google in Zusammenarbeit mit der EU entstanden ist:

""Der kompetente, effiziente und verantwortungsbewusste Umgang mit Informationen gewinnt zunehmend an Bedeutung, Informations- und Medienkompetenz ist eine Basisqualifikation, die bereits im frühen Schulalter erworben werden sollte", so die Initiatoren. Die Beteiligung von Google dabei habe nichts mit Einseitigkeit zu tun, das Material sei neutral, hieß es."

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