Google erklärt das Recherchieren

Google bietet unter dem Titel "Power Searching with Google" neu einen kostenlosen Online-Such-Kurs an. Will das mal jemand ausprobieren und hier via Kommentarfunktion darüber berichten? Mehr dazu im Google Watch Blog.

"Power Searching with Google is a free online, community-based course showcasing search techniques and how to use them to solve real, everyday problems. It features:

  • Six 50-minute classes.
  • Interactive activities to practice new skills.
  • Opportunities to connect with others using Google Groups, Google+, and Hangouts on Air.
  • Upon passing the post-course assessment, a printable Certificate of Completion will be emailed to you.
  • Registration is open from June 26, 2012 to July 16, 2012. We recommend that you register before the first class is released on July 10, 2012!
  • New classes will become available Tuesday, Wednesday, and Thursday starting on July 10, 2012 and ending on July 19, 2012.
  • Course-related activities will end on July 23, 2012."

 

Welche CC-Lizenz ist die Richtige?

Wer z.B. ein Lehrmittel frei verfügbar im Internet veröffentlichen möchte, hat mit einer Creative Commons-Lizenz (CC-Lizenz) die Möglichkeit zu erlauben, den Text zu verändern, jedoch zu verhindern, dass das Werk kommerziell ausgeschlachtet wird. Eine erste Hilfestellung zum Thema bietet der Wikipedia-Artikel zum Thema.

Auch nützlich sind manchmal die sehr direkt (und emotional) geführten Auseinandersetzungen auf Inetbib, zuletzt (am 29.2.2012) wegen des BibEval-Werkzeugs der HTW Chur, das unter eine CC BY-NC-ND-Lizenz gestellt wurde, was der streitbare Klaus Graf als "besonders schwachsinnig" und "idiotisch" abqualifizierte. Er sagt darin u.a.:

"Ihre Antwort zeigt vor allem eines: Dass Sie nicht das mindeste von CC-Lizenzen verstanden haben. Wer ein Medium unter CC freigibt, will gerade nicht, dass man wegen sinnvoller Nachnutzungen auf ihn zutreten muss. Man mag sich streiten, welchen Sinn der Ausschluss kommerzieller Nutzung hat (ich denke: keinen), aber in der gesamten Fachkommunikation - das Etikett "Wissenschaft" fuer einen solchen banalen Usability-Leitfaden waere denn doch zu hochtrabend - kann ich mir nicht vorstellen, welchen Sinn der Ausschluss von Bearbeitungen (also auch Kuerzungen) haben sollte."

Die darauf folgende Beleidigung lasse ich hier weg :-)

Plädoyer für Open Access

Die Deutsche Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ spricht sich für eine umfassende Unterstützung des Open Access-Prinzips im Wissenschaftsbereich aus. Nach den Vorstellungen der Enquete-Kommission soll Open Access in der deutschen Forschungsförderungspolitik und in der deutschen Hochschullandschaft auch durch die gemeinsame Entwicklung einer nachhaltigen Open Access-Strategie vorangetrieben werden. Die vollständige Pressemitteilung ist hier zu finden (via Inetbib).

Edupunk

Die Zeit vom 14.6.2012 bringt unter dem Titel "Die Edupunks kommen" ein Interview mit dem Organisationsforscher Ayad al-Ani. Darin sagt er u.a.:

"Die Hochschulen werden Vorlesungen und ganze Lehreinheiten verstärkt elektronisch produzieren und veröffentlichen. Die Studenten werden sich ihre eigenen Lernbiografien zusammenstellen und dabei nicht unbedingt ein bestimmtes Studienfach an einer einzelnen Hochschule wählen. In den USA, wo diese Entwicklung vorangeschritten ist, gibt es dafür schon den Begriff » Edupunks«.

ZEIT: Was bedeutet das?

Al-Ani: Der Begriff tauchte erstmals 2008 in einem Blog auf und bezieht sich auf die Szene der Cyberpunks: Außenseiter, die dank Internet ihr eigenes Ding machen können und nicht auf Konzerne und traditionelle Institutionen angewiesen sind – nicht zum Geldverdienen und nun auch nicht mehr im Bereich der Ausbildung, education. Man lernt vernetzt und sucht sich selbstbestimmt die Inhalte, die man wirklich braucht [mehr]"

Was würde wohl Loriot dazu sagen?

Laut Gerichtsbeschluss muss Wikipedia aus ihren Artikeln alle Loriot-Briefmarken-Abbildungen entfernen. Loriots Tochter hat damit erfolgreich gegen Wikipedia geklagt. Genaugenommen aber nur teilweise, da die Richter Wikipedia weiterhin erlauben, Loriots Schriftzug zu verwenden. Mehr dazu im Blog iuwis, das vollständige Urteil ist bei Telemedicus verfügbar.

Videos zur IK-Vermittlung

Dörte Böhner trägt auf Bibliothekarisch.de Videos zur Informationskompetenz-Vermittlung zusammen. Eine gute Idee, es ist zu hoffen, dass einige ihrem Aufruf Folge leisten und via Kommentar-Funktion noch auf weitere nützliche Tutorials hinweisen.

e-Books für die Schule

Die Sonntagszeitung berichtet unter dem Titel "Gerangel im e-Book-Markt für Schweizer Schulbücher" über die Anstrengungen von Apple, im Schulbuchmarkt Fuss zu fassen:

"Während die Bildungsmedien-Produzenten evaluieren und abwarten, arbeitet die Zeit für Apple. Der iPad-Hersteller umwirbt die Verlage hartnäckig. «Apple bemüht sich um uns, die wollen Contents der Verlage», sagt etwa Peter Egger. Denn ein Tablet mit Inhalten verkauft sich besser.

In den Verhandlungen zeige sich der Konzern kulant. Die Verleger berichten von Spezialabkommen: So müssen Apps für Schulklassen nicht über den App-Store gekauft werden, weil Schüler keinen Kreditkarten-Account haben; Apple zwacke dann auch nicht die gewohnten 30 Prozent pro iBook oder App ab, was die Verlage zu schätzen wissen."

 

Weltbibliothek digital

Die Webseite Weltbibliothek digital wurde von der Universitätsbibliothek Leipzig für die Leipziger Buchmesse 2012 erstellt und portraitiert in Videos 76 ausgewählte kostenfreie literarische Digitalisate sowie berühmte digitalisierte Sachbücher.

IK-Glossar

Auf der Website der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart ist ein zweisprachiges (deutsch-englisch) Glossar zu Begriffen der Informationskompetenz (von A wie Abfragesprache = Query Language bis Z wie Zitiervorschrift = Referencing Style) verlinkt (via ZKBW-Dialog Nr. 72).

Social Media für Schulen

Priska Fuchs spricht sich in ihrem Blogbeitrag "Social Media und Schulen - nice to have oder ein must?" für eine aktive Rolle von Schulen auf Facebook aus:

"Die grosse Mehrheit der Zielgruppe von Schulen bewegt sich in sozialen Medien, vor allem Facebook. Diese Chance sollte man nutzen, um mit den “Kundinnen und Kunden” ins Gespräch zu kommen. Dialog ist auch für sie ein Schlüsselwort: Kommunikation zwischen der Organisation und den Kursteilnehmenden, Lernenden, Lehrpersonen… Eine Schule sei geradezu prädestiniert, diese Kanäle zu nutzen."

Mittelschulen, die bereits eine eigene Facebookseite betreiben, sind z.B. die Kantonsschule Trogen (390 gefällt mir), die Kantonsschule Büelrain Winterthur (319 gefällt mir) und die Kantonsschule Zug (115 gefällt mir). Kennt jemand weitere Beispiele?

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