Embedded librarian

Die OPL-Checkliste Nr. 38 behandelt das Thema "Embedded Librarian" (via Service für One-Person Libraries):

"Bibliotheken sind zur Zeit einem extremen Wandel ausgesetzt. Internet und neue Medien bieten eine große Konkurrenz – insbesondere kleine Bibliotheken kämpfen mittlerweile oft um ihre Existenzberechtigung. Sie und ihre Mitarbeiter/innen müssen sich bewusst neu innerhalb ihrer Kundengruppe bzw. innerhalb der Trägerorganisation positionieren. Eine Form einer solchen Positionierung ist das “Embedded Librarianship”, das von Anne Jacobs, Düsseldorf hier vorgestellt wird."

Bibliothek für Gleichstellung Zürich

In der NZZ vom 28.5.2013 ist unter dem Titel "Bibliotheksleben im Stadthaus" ein Artikel zur "Bibliothek zur Gleichstellung" im Zürcher Stadthaus zu finden:

"Über fünftausend Bücher und Schriften sind es inzwischen, die den Wänden entlang aufgereiht sind, und die Themen unter dem breit verstandenen Begriff der Gleichstellung reichen von Geschichte und Gesellschaft über Gesundheit, Sexualität, Kultur, Wirtschaft, Arbeit, Familie, Staat, Politik oder Recht. Die Ausleihe-Bibliothek ist am Dienstag, den ganzen Tag und am Donnerstag Nachmittags geöffnet, in den übrigen Tagen wird der Raum von der Stadtverwaltung gerne als Sitzungszimmer benutzt. Shelley Berlowitz stellt auf Anfrage Literaturlisten zusammen und ist bei Recherchen behilflich, auch direkt vor Ort.

"Unsere Sammlung ist nicht zuletzt deshalb einzigartig und für Forscher eine wahre Fundgrube", sagt Anja Derungs, "weil hier die Gleichstellungsarbeit der letzten zwanzig Jahre von Nichtregierungsorganisationen und staatlichen Stellen dokumentiert ist und weil wir auch graue Literatur sammeln, also unveröffentlichte Studien wie beispielsweise Bachelor- und Masterarbeiten oder Tagungsdokumentationen.""

Rechercheportal ersetzt Swissbib Zürich

Mit der erfolgreichen Integration des Katalogs des IDS Zürich Universität in den Verbundkatalog NEBIS hat Swissbib Zürich www.swissbib.ch/zuerich seine Aufgabe (gemeinsame Abfrage der beiden Verbundkataloge IDS Zürich Universität und NEBIS) erfüllt. Deshalb wird Swissbib Zürich per Ende Mai 2013 abgestellt.

Als gemeinsames Suchportal für die Universität Zürich und die Zentralbibliothek Zürich dient seit dem 3. April 2013 das Rechercheportal www.recherche-portal.ch (via Swiss-lib).

Rechercheportal UZH

Heute ist es soweit: Das grosse Rechercheportal des Bibliotheksverbundes öffnet seine Online-Pforten. Benutzerinnen und Benutzer können jetzt auch auf die Bestände der Institutsbibliotheken der Universität Zürich zugreifen und unter sieben Millionen Titeln aussuchen.

Mussten die Benutzer des früheren Systems auf ihrer Suche nach Literatur zwischen verschiedenen Katalogen wechseln, so können sie heute mithilfe einer neu gestalteten benutzerfreundlichen Weboberfläche ihre Bücher, Zeitschriften oder Artikel schnell und einfach finden.

Will man die Suche einschränken, liefert die integrierte Hilfe-Seite gute Tipps für eine spezifischere Recherche. Auch Bücher, die in spezialisierten Bibliotheken, wie dem Museum Rietberg oder der Medizinbibliothek Careum beheimatet sind, werden neu mit einer Suchabfrage gefunden. Integriert in die Oberfläche ist auch die Suchmöglichkeit nach Volltexten in ZORA (Zurich Open Repository and Archive).

Mehr dazu auf www.uzh.ch

Erweiterter NEBIS-Verbund

Die Bibliothekskataloge von ETH und Universität Zürich sind seit heute zusammengelegt. Das bedeutet eine einzige Suchanfrage statt bisher zwei und Überblick über alle Ausleihen, Leihfristen und Gebühren in einem einzigen Benutzungskonto.

Der neue Katalog enthält 7 Millionen Titel der rund 140 Bibliotheken des erweiterten NEBIS-Verbundes. Hierzu gehören die Bibliotheken der ETH und der Universität Zürich, die Zentralbibliothek Zürich sowie weitere Bibliotheken aus Zürich und der Schweiz (via  www.nebis.ch). Mehr dazu auf ethlife.ethz.ch.

Staatsbibliothek Unter den Linden Berlin

In der ARD-Mediathek ist die rund 45minütige Dokumentation "Die Staatsbibliothek - Berlins "Superhirn"" abrufbar. Sie zeigt Einblicke in die bedeutenden Bestände und die (Bau-)Geschichte des Hauses bis zur Einweihung des neuen Lesesaals. 2016 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Digitalisierte Handschriften

Auf der neu aufgeschalteten Plattform e-manuscripta.ch werden 10‘000 digitalisierte handschriftliche Quellen präsentiert: Das Spektrum reicht von Texten, Briefen und Archivgut über Musikhandschriften bis hin zu Manuskriptkarten und anderen graphischen Materialien. Das Kooperationsprojekt der ETH-Bibliothek Zürich, der Universitätsbibliothek Basel und der Zentralbibliothek Zürich schliesst eine Lücke im digitalen Angebot der Institutionen. Mehr dazu hier (via ZB Zürich auf Facebook).

Interkantonale Speicherbibliothek

Die NZZ vom 6.3.2013 berichtet unter dem Titel "Start für interkantonale Speicherbibliothek" über das geplante Aussenlager für 3.1 Millionen gedruckte Werke von Kantons- und Universitätsbibliotheken aus Luzern, Zürich, Basel, Aargau und Solothurn im luzernischen Büron. Im Frühjahr 2016 soll das Hochregallager den Betrieb aufnehmen (Baustart Anfang 2014). Dafür soll der Kantonsrat einen Kredit von 28.8 Millionen Franken sprechen:

"Es mutet vielleicht seltsam an, wenn Bibliotheken im Zeitalter der Digitalisierung Raum schaffen für 3.1 Millionen gedruckte Werke. Doch gerade die zunehmende Nutzung der elektronischen Ressourcen und die Attraktivität der Bibliothek als Arbeitsplatz führen dazu, dass viele Bibliotheken Magazinbereiche in Publikumszonen umgewandelt haben. Sehr viele Quellen werden noch für lange Zeit nicht digital, sondern nur gedruckt vorliegen."

Zukunft der Bibliotheken

Kathrin Passig diskutiert auf Google+, was Bibliotheken in Zukunft für eine Rolle spielen könnten. Ausgangspunkt ist eine Aussage von Christoph Deeg (via Inetbib):

"Kurzfassung für Eilige: "Meiner Meinung nach werden Bibliotheken als Verleihstationen für Medien keine große Zukunft haben." ... "Aber Bibliotheken könnten dem Kunden nun zeigen, wo man bei Amazon kostenlose Bücher bekommt, wie man einen RSS-Reader auf dem Kindle installiert, wo man im Netz kostenlose eBooks findet und wie man diese legal in das Amazon-Format konvertieren kann. Gleiches gilt für die Nutzung von iPads und anderen Geräten." ... "Bekommt der Kunde aber in der Bibliothek diese spannenden Informationen und Hilfestellungen, wird er die Bibliothek damit als Experten für die Welt der Medien wahrnehmen. Somit ist dieser Kunde aufgrund seines geänderten Medien-Nutzungs-Verhalten nicht mehr für die Bibliothek verloren.""

Zettelkatalog der Kantonsbibliothek Graubünden online

Seit Kurzem ist der Zettelkatalog der Kantonsbibliothek Graubünden digitalisiert und online verfügbar unter http://kbg.dilib.info. In einem nächsten Schritt sollen die Titel dann retrokatalogisiert werden (via Newsletter der KBG 1/2013):

"Ab sofort können Sie auch nach Literatur, welche vor 1982 erschienen ist, bequem von zu Hause aus recherchieren. [...] Hier können Suchworte wie Verfasser oder Sachbegriffe eingegeben werden. Der Suchbefehl führt anschliessend auf ein Katalogkärtchen im entsprechenden Bereich. Von hier aus lässt sich vorwärts- oder rückwärtsblättern und die verschiedenen Nachweise zum gesuchten Begriff werden sichtbar. Der digitalisierte Zettelkatalog bietet zudem die Funktion "Volltextsuche" über den ganzen Inhalt des Kärtchens an. Per Mausklick haben Sie die Möglichkeit, das gewünschte Dokument zu bestellen, um es anschliessend an der Ausleihtheke der Kantonsbibliothek abzuholen oder – sofern möglich – sich per Post schicken zu lassen."

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