Web 2.0 im Unterricht

pb21.de hat unter dem Titel "Partizipative Veranstaltungsformate und Web 2.0 - ein pb21-Dossier" eine Ideensammlung zum Thema "Web 2.0 und Unterricht" erstellt:

"Beim Einsatz von Web 2.0 in der Bildungsarbeit muss es nicht um E-Learning oder reine Online-Aktivitäten gehen. pb21.de prüft vor allem, in welcher Weise Social Media Präsenzveranstaltungen wie Unterricht, Workshops oder Tagungen bereichern kann. Dieses Dossier fasst bisherige Artikel rund um die Frage zusammen, wie Veranstaltungen mit Diensten des Web 2.0 partizipativer gestaltet werden können.

Im ersten Teil geht es um eher traditionelle Veranstaltungsformate. Der zweite Teil widmet sich gezielt “zwei-punkt-nulligen” Veranstaltungsformaten wie Barcamps und anderen Unkonferenzen."

 

iPads an der Kanti Frauenfeld

Ab Frühling 2014 müssen alle neuen SchülerInnen an der Kantonsschule Frauenfeld ein eigenes iPad mitbringen. Mehr dazu auf SRF.ch

Neuerscheinung zum Thema Social Media in der Schule

Das neue Buch "Facebook, Blogs und Wikis in der Schule" von Philippe Wampfler ist ab sofort lieferbar.

Deutschsprachige Texte suchen

Auserlesen.de ist eine Suchmaschine für deutschsprachige Texte (via ZKBW Dialog Nr. 75, 15.4.2013):

"auserLesen.de – Die Suchmaschine für deutschsprachige Texte findet auch Rezensionen. Mehrere Kategorien stehen zur Auswahl, darunter literarische Texte und Rezensionen, Zitate oder Sprichwörter sowie Artikel aus regionalen und überregionalen Zeitungen. Je nach Voreinstellung wird nicht das ganze Web durchsucht, sondern nur Zitat-Datenbanken, Rezensionsportale oder Nachrichtenseiten."

Hoaxes

Hoaxes sind Lügen, die im Internet verbreitet werden. Verschiedene Websites helfen, solche Hoaxes entlarven (via ZKBW Dialog Nr. 75, 15.4.2013):

"Angeblich tote Stars oder Warnungen vor Spionageprogrammen – immer wieder kursieren bei Facebook und anderen sozialen Netzwerken Links, Bilder und Texte, die sich bei genauerer Betrachtung als Lügen („Hoaxes“) entpuppen. Damit Internet-Nutzer schneller wissen, woran sie sind, listet die Seite http://www.mimikama.at auf, was Wahrheit und was Lüge ist. Auch die TU Berlin sammelt Hoaxes (http://hoax-info.tubit.tu-berlin.de/hoax/hoaxlist.shtml)."

 

100 Beste Bücher und Bestseller

Die Website "Die Besten Bücher der Welt" gibt einen Ueberblick über die 100 besten Bücher weltweit und Bestsellerlisten verschiedener Länder (via ZKBW Dialog Nr. 75 vom 15.4.2013):

"Die Website „Die besten Bücher der Welt“ versucht eine Würdigung der 100 wichtigsten, bedeutendsten und vielleicht besten? Bücher der Literaturgeschichte, „die man gelesen haben sollte“. Drei der vielversprechendsten Ansätze dazu stammen aus Deutschland (ZEIT), Großbritannien (BBC) und Frankreich (Le Monde). Die Seite beantwortet u. a. die Fragen, welches Buch - es ist übrigens nur ein einziges - auf den Bestenlisten aller drei Nationen aufgeführt wird und welcher deutsche Autor bei der Wahl von 750.000 Briten als einziger zur britischen Top - 100 der BBC gezählt wurde."

 

Bring your own device

Professor Michael Kerres über "Mediengestütztes Lernen in der Schule von Morgen":

"„Ihr/Dein Computer ist willkommen oder bring your own device“ ist die Philosophie die schulischerseits dahinter stehen muss.

Das Lernen mit digitalen Medien kann schneller, flexibler, vielfältiger – einfach anders organisiert werden“, sagt Michael Kerres. Das ganze Schulhaus, das heimische Zimmer oder Plattformen von Externen werden zu einer Lernumgebung, die es sinnvoll zu strukturieren und einzubinden gilt. Lehrkräfte müssen für ein solches Setting intensiv miteinander kooperieren und sich austauschen und auch in den intensiveren Austausch mit Eltern und auch Schülern treten. Mit diesem Szenario fächerte Michael Kerres auf, was (technisch) möglich wäre.

Für ein solches Vorgehen benötigt die Schule eine abgestimmte Policy, die die Einbindung der Geräte ebenso berücksichtigt wie den Umgang der Schüler mit den Geräten und vor allem dem Internet im Unterricht."

 

Papierlose Schule

Das Gymnasium Schloss Neubeuern ist Deutschlands erste papierlose Schule:

"An Deutschlands erster papierlosen Schule lernen und arbeiten nach Abschluss einer zweijährigen Testphase jetzt alle Schüler ab der Jahrgangsstufe 9 mit einem Tablet-PC. Sie verabschieden sich komplett von Kreidetafeln und Ordnern, Schul- und Hausaufgabenheften, Karteikarten und Notenblättern – aus einem Versuch ist gelebter Schulalltag geworden, denn „Digital Ink“ hat erfolgreich das Lehren und Lernen in Neubeuern revolutioniert (mehr)."

Wird IK überbewertet?

Karsten Schuldt macht sich in seinem Blog Gedanken über sein "Unbehagen mit der Informationskompetenz". Damit hat er eine Diskussion angestossen, die auch die Mittelschulmediotheken betrifft:

"Durch die Projektorientierung der Wissenschaft (die dazu führt, dass die Forschenden immer mehr Multitalente werden), durch die immer grössere Zahl von Publikationsorten und der Überforderung der Qualitätssicherungssyteme, durch den ständigen Drang zur Publikation und den Drang zum „einfacher Schreiben“ (der sich u.a. darin äussert, dass Forschende ernsthaft verkünden, dass sie Texte, die länger als fünf Seiten lang sind, zu schwierig finden und deshalb nicht lesen) nimmt die reale Qualität der wissenschaftlichen Publikationen eh tendenziell ab, ohne dass dies direkt bemerkt würde, weil ja weder wissenschaftliche Streitkultur (in der man solche Fakten klar benennen dürfte) noch ausreichendes Expertinnen- und Expertentum existieren. In einer solchen Kultur reicht es vollkommen aus, wenn Forschende in der Lage sind – und das sind sie intellektuell auch ohne Rechercheschulung – eine Suchmaschine, eine freie Datenbank und einen Bibliothekskatalog zu bedienen. Alles andere ist netter Surplus, der einer wissenschaftlichen Karriere nicht schadet, aber auch nicht notwendig ist."

Solothurner Verlautbarung

An den 35. Solothurner Literaturtagen wurde eine Solothurner Verlautbarung verabschiedet. Sie enthält u.a. auch Forderungen an die Bibliotheken und Schulen:

1. Schaffung von Koordinationsstellen zur Verbesserung der Literaturvermittlung zwischen Autoren, Verlagen und Schulen.

2. Schweizer Bibliotheken verpflichten sich, bei jedem 7-ten eingekauften Buch eine lebende Schweizer Autorin, einen lebenden Schweizer Autor zu berücksichtigen.

6. Benennung jener Literaturgattungen, die sich nicht in Kategorien pressen lassen. Sie heissen Stör.

7. Lesen und kreatives Schreiben ist Teil des Schulunterrichts.

9. Schaffung von Literaturzügen.

11. Suchen nach der Herkunft von Wörtern und öffentliches Diskutieren darüber.

12. Etablierung des Vereihrechts.

13. Einführung eines täglichen Literaturtipps im Fernsehen zur besten Sendezeit.

14. Festivals, Lesungen, Performances durchführen als Aufritts- und Begegnungsmöglichkeiten.

 

 

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